Was du verlierst, wenn du im Job bleibst
Shownotes
Wenn Menschen über einen möglichen Jobwechsel nachdenken, richtet sich der Blick fast immer auf das Risiko des Gehens.
- Was verliere ich, wenn ich kündige?
- Was passiert mit meiner Sicherheit?
- Mit meinem Einkommen?
- Mit meiner Position?
Diese Fragen sind verständlich.
Doch es gibt eine andere Seite, über die deutlich seltener gesprochen wird.
Was verliert man eigentlich, wenn man bleibt?
Bleiben wirkt zunächst harmlos. Man verändert nichts. Man geht kein Risiko ein. Man macht einfach weiter.
Gerade deshalb wird diese Entscheidung selten hinterfragt.
Doch viele Menschen erleben mit der Zeit etwas anderes:
Die eigene Neugier wird leiser. Man beteiligt sich innerlich weniger. Gespräche wiederholen sich. Meetings fühlen sich leer an. Man funktioniert – aber fühlt sich nicht mehr wirklich verbunden. Das geschieht selten abrupt. Es passiert schleichend.
Der vielleicht größte Verlust beim Bleiben ist deshalb schwer messbar: Lebenszeit, in der man innerlich auf Standby ist.
Diese Folge ist kein Plädoyer dafür, sofort zu gehen. Und auch kein Vorwurf an Menschen, die bleiben.
Sie ist lediglich eine Einladung, ehrlich hinzuschauen: Bleiben ist keine neutrale Option. Es ist ebenfalls eine Entscheidung.
Wenn du dir darüber mehr Klarheit verschaffen möchtest, kann dir diese Standortbestimmung helfen: